FF Fischamend: Alex Travnik hört auf. Der bisherige Verwalter stellt sich für das Amt nicht mehr zur Verfügung. Ihm folgt nun Thomas Koch nach.

Von Stefanie Cajka. Erstellt am 04. Februar 2021 (02:34)
Symbolbild
Weingartner-Foto

Spannend gestaltete sich die Feuerwehrwahl der Fischamender Florianis und spannend blieb bis zuletzt, wer das Amt des Verwalters übernehmen wird. Im Zuge der Wahl wurde nämlich kein Leiter der Verwaltung bestellt. Nun gab der bisherige Verwalter Alexander Travnik bekannt, für das Amt nicht mehr zur Verfügung zu stehen.

Der Feuerwehr bleibt Alexander Travnik aber auch in Zukunft treu.
Cajka

Alexander Travnik hat bei der Wahl des Kommandant-Stellvertreters kandidiert, musste sich jedoch gegen Franz Travnik geschlagen geben – die Namensgleichheit ist übrigens Zufall. Die Wahl sei für ihn ein Zeichen gewesen, auch als Verwalter aufzuhören. „Ich habe eine Frau und einen fünfjährigen Buben, für sie habe ich jetzt mehr Zeit“, erklärt Alexander Travnik. Er bleibe der Feuerwehr aber natürlich weiterhin treu: „Ich werde der Feuerwehr mit Rat und Tat zur Seite stehen.“

Verwalter Thomas Koch will „vernünftig und effizient wirtschaften“.
privat

Angesprochen auf Travniks Entscheidung, nicht mehr als Verwalter tätig zu sein, meint Kommandant Christian Pichler gegenüber der NÖN: „Es ist seine Entscheidung.“ Gleichzeitig betont er aber: „Danke, dass er es all die Jahre gemacht hat.“ Ein Nachfolger ist bereits gefunden: Thomas Koch wird als neuer Leiter der Verwaltung das Kommando komplettieren.

Der 28-Jährige habe dadurch, dass er bereits selbst eine Firma geführt hat, Erfahrung im administrativen Bereich. Nun will er diese Kenntnisse auch bei der Feuerwehr einbringen. „Das ist so ein Thema, das nicht jedem liegt, aber mir macht es Spaß. So kann ich schauen, dass man vernünftig und effizient wirtschaftet“, erklärt er im Gespräch mit der NÖN. Bei der Feuerwehr ist Koch seit 2007 Mitglied, zuletzt war er im Schadstoffsektor Gehilfe.

Auch Kommandant Christian Pichler freut sich, mit Thomas Koch einen neuen Verwalter gefunden zu haben: „Man muss immer glücklich sein, wenn Leute da sind, die es machen.“