Direktorin kandidiert bei Nationalratswahl

Die Volksschuldirektorin Petra Vorderwinkler tritt im Regionalwahlkreis NÖ Süd als SP-Spitzenkandidatin an.

Erstellt am 25. Juli 2019 | 04:49
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Petra Vorderwinkler wird trotz Kandidatur Direktorin bleiben.
Foto: Cajka

Wirft man einen Blick auf die Landesliste der SPÖ Niederösterreich, stößt man auf einen in Fischamend nicht unbekannten Namen. Und zwar auf jenen von Volksschuldirektorin Petra Vorderwinkler. Sie kandidiert bei der anstehenden Nationalratswahl auf Platz vier der Landesliste, im Regionalwahlkreis NÖ Süd (umfasst die Bezirke Wiener Neustadt und Neunkirchen, Anm.) ist die Mutter eines Sohnes sogar Spitzenkandidatin der Sozialdemokraten.

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„Es ist etwas Besonderes, wozu man sicherlich nur einmal im Leben die Chance hat“, so Vorderwinkler, die auch stellvertretende SP-Bezirksvorsitzende des Bezirks Wiener Neustadt und SP-Gemeinderätin von Hochwolkersdorf ist. In den nächsten Wochen steht der Volksschuldirektorin der Wahlkampf bevor. Ihr zufolge gäbe es zahlreiche Termine und viel Öffentlichkeitsarbeit zu erledigen. „Das ist klar in einer solchen Situation“, weiß Vorderwinkler.

Mit ihrem Beruf als Volksschuldirektorin soll sich der Wahlkampf allerdings gut vereinbaren lassen. So habe sie etwa die Möglichkeit, sich für Termine freizunehmen. Aber auch wenn sie den Einzug in den Nationalrat schafft, will sie Direktorin bleiben. „Das ist mein Beruf und den werde ich auch beibehalten“, betont sie.

Auch in politischer Hinsicht steht Bildung im Zentrum von Vorderwinklers Interesse. Bildung sei ihr zufolge eine Basis, die in viele Bereiche ausstrahle. „Da ich aus dem Bildungsbereich komme, werde ich mich in diesem Bereich stark machen“, betont sie. „Da kenne ich mich gut aus und dafür werde ich mich besonders einsetzen.“