Kurzparkzone in Wien und Schwechat: SPÖ befürchtet Parkprobleme

Fischamends Bürgermeister Thomas Ram will die Situation beobachten. Größeres Problem sind Flughafenparker.

Erstellt am 05. Januar 2022 | 05:40
Lesezeit: 1 Min
440_0008_8261880_gre01fi_parkplatzsituation.jpg
Die SPÖ befürchtet mit der Einführung einer flächendeckenden Kurzparkzone in Wien und Schwechat Auswirkungen auf die Parksituation in Fischamend.
Foto: Nicole Frisch

Das Parkpickerl gilt ab März in ganz Wien, Schwechat führt zeitgleich eine flächendeckende Kurzparkzone ein.  „Fischamend wird davon betroffen sein“, befürchtet daher SPÖ-Vorsitzender Zoran Stojanovic und sieht Handlungsbedarf. Er kann sich ein Modell vorstellen, in dem Bewohner Fischamends gratis parken können, Ortfremde allerdings für das Parken im Stadtgebiet zahlen müssen. 

Bürgermeister Thomas Ram (Liste RAM) kann dem Vorschlag der SPÖ nichts abgewinnen. „Das geht rechtlich nicht, sonst hätte es ja Schwechat auch gemacht“, sagt Ram. Die Entwicklung der Parksituation ab März soll beobachtet werden, um im Bedarfsfall Maßnahmen auszuarbeiten. 

Das aktuell größere Problem sind allerdings die sogenannten „Flughafenparker“.  Dabei handelt es sich um Personen, die in der Stadtgemeinde parken und dann auf die öffentlichen Verkehrsmittel umsteigen, um sich die hohen Parkgebühren am Flughafen zu ersparen. Um dem entgegenzuwirken, will sich die Gemeinde Maßnahmen überlegen.

Umfrage beendet

  • Werden durch das Schwechater Parkpickerl künftig mehr Pendler in Fischamend parken?