Entschädigung für 3. Piste: Millionen für Gemeinden

Erstellt am 27. Februar 2019 | 06:00
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Foto: Shutterstock.com, Plastic Man
Nach positivem Bescheid zahlte Airport im Umweltfonds rückgestellte Gelder an Kommunen aus.
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Wie viel Geld im Dezember des Vorjahres tatsächlich geflossen ist, darüber herrscht Stillschweigen. Wie die NÖN erfuhr, erhielt Schwechat rund sechs Millionen Euro. Bei den anderen vom Fluglärm stark betroffenen acht Dialogforum-Gemeinden (Enzersdorf, Fischamend, Groß-Enzersdorf, Himberg, Kleinneusiedl, Rauchenwarth, Schwadorf, Wien und Zwölfaxing) dürften ähnliche Beträge zusammengekommen sein.

Jene Kommunen, die weniger belastet sind, aber in der halbjährlichen Bezirkskonferenz des Dialogforums vertreten sind, werden abgestuft entlohnt. In der Bezirkshauptstadt Bruck waren es rund 250.000 Euro.

Die Gelder waren seit dem Inkrafttreten des Mediationsvertrags 2005 im Umweltfonds geparkt. Die Auszahlung ist direkt an die Dritte Piste gekoppelt. Denn die Mittel wurden als Ausgleichszahlung für die erhöhte Lärmbelastung durch die geplante zusätzliche Start- und Landebahn eingerichtet.


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