Grenz-Polizei sucht Personal

Erstellt am 24. Februar 2022 | 05:02
Lesezeit: 2 Min
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Grenzpolizeiliche Assistenten, wie hier im Bild Silvija Savic, sind die erste Linie in der Ein- und Ausreisekontrolle.
Foto: LPD NÖ
Am Flughafen Schwechat startet mit Juni der nächste Ausbildungskurs zum grenzpolizeilichen Assistenten.
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„Sie sind die erste Linie in der Grenzkontrolle“, erläutert Christoph Hradil vom Stadtpolizeikommando Schwechat (SPK). Und damit laut dem Referenten für grenz- und fremdenpolizeiliche Angelegenheiten auch jene, die letztlich entscheiden, ob Passagiere aus dem Nicht-EU-Raum am Flughafen genauer geprüft werden müssen oder nicht. Die grenzpolizeilichen Assistentinnen und Assistenten.

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Christoph Hradil vom Stadtpolizeikommando Schwechat.
Foto: LPD NÖ

Ihr Beruf wurde 2019 im Zuge einer Gesetzesnovelle unter der türkis-blauen Bundesregierung geschaffen. Sie sind Vertragsbedienstete der Landespolizeidirektion NÖ und werden im Zuge einer fünfmonatigen Ausbildung zu „Experten für die grenz- und fremdenpolizeiliche Kontrolle“, wie Hradil betont. Derzeit sind mehr als 100 Assistenten im Einsatz.

Bewerbungen noch bis 15. März möglich

Am 1. Juni startet der zweite Kurs im heurigen Jahr direkt am Flughafen, die Bewerbungsfrist läuft noch bis 15. März. Insgesamt können 29 Personen daran teilnehmen. Bewerbungen sind über die Jobbörse des Bundes unter bund.jobboerse.gv.at möglich. Hradil rechnet zudem, dass es im Herbst eine dritte Ausbildungsrunde geben wird.

Die Aufgaben der grenzpolizeilichen Assistenten in der Ein- und Ausreisekontrolle sind zentral für einen funktionierenden Grenzschutz. Kommt jemand aus einem Drittstaat, ist deren gläserne Koje das Erste, was er zu sehen bekommt. Dort wird kontrolliert ob:

  • es für die Einreise ein Visa braucht,
  • Gründe vorliegen, um die Einreise zu untersagen, etwa eine laufende Fahndung oder ein Aufenthaltsverbot und
  • die Pässe Fälschungsmerkmale aufweisen.

Der Grund für die Ausbildungsoffensive liegt vor allem im prognostizierten Passagieranstieg in Schwechat. „Wir wollen im Sinne der Bürger und Reisenden die Kontrollen nicht länger dauern, als nötig“, unterstreicht der Referent für grenz- und fremdenpolizeiliche Angelegenheit.

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