Makita will Personal kräftig aufstocken. Nach Übersiedelung von Wien nach Fischamend plant japanischer Konzern, die Mitarbeiterzahl auf 100 zu steigern.

Von Gerald Burggraf. Erstellt am 30. September 2017 (04:59)
Flughafen-Chef Günther Ofner mit Makita-Geschäftsführer Nobuo Katamine und Betriebs-leiter WernerLasek im Eingangsbereich der neuen Firmenzentrale in Fischamend.
Burggraf

Am 24. Juni 2016 starteten mit einem offiziellen Spatenstich die Bauarbeiten für die neue Österreich-Zentrale des japanischen Elektromaschinen-Erzeugers Makita. Exakt ein Jahr später konnte der Umzug aus Wien-Liesing erfolgen.

Dafür musste der Betrieb für eine Woche komplett eingestellt werden. „In vier Tagen hatten wir 40.000 Ersatzteile und einen Großteil unserer Maschinen übersiedelt“, erinnerte sich Betriebsleiter Werner Lasek beim Eröffnungsfest am Freitag. Verkaufsleiter Christian Will ergänzte: „Trotzdem konnten wir den Umsatz steigern.“

Österreich-Chef Nobuo Katamine hielt fest, dass man sich in der Fischastadt gut aufgehoben fühlt. „Wir sind seit 1981 kontinuierlich gewachsen, an unserem alten Standort war letztlich zu wenig Platz“, erläuterte er. Über Geschäftspartner „Cargopartner“ entstand schließlich der Kontakt nach Fischamend und zum früheren Grundstückseigentümer, dem Flughafen. „Jetzt haben wir ein großes und funktionales Gebäude, von dem aus wir unseren Kunden und Partnern noch mehr Service bieten wollen“, so Katamine.

Die neue Zentrale – übrigens der einzige Standort Makitas in Österreich – dient nicht nur als Bürostandort, sondern beherbergt auch einen Schauraum, Lagerflächen und das Reparaturservice. Aktuell sind 84 Mitarbeiter in Fischamend beschäftigt, „in Zukunft sollen es rund 100 sein“, erläuterte Lasek.

Das ist auch für die Stadtgemeinde eine gute Nachricht. Bürgermeister Thomas Ram (RAM) bezeichnete den Umzug Makitas überhaupt als „erfreuliche Tage für Fischamend und die ganze Region“.