Kucharowits bangt um Parlaments-Sitz. Schwechater Nationalrätin braucht unbedingt Platz auf der Bundesliste.

Von Gerald Burggraf. Erstellt am 22. Juli 2017 (03:35)
KatharinaKucharowitsblickt politisch in eine unsichere Zukunft.
Burggraf

Seit 2013 sitzt Katharina Kucharowits im Hohen Haus. Dort ist sie Kinder- und Jugendsprecherin der SPÖ. Den Einzug schaffte die Schwechaterin damals als rote Jugendkandidatin und Bundesvorsitzende der Jungen Generation (JG). Sie zog daher mit einem Mandat über die Bundesliste ins Parlament ein.

Ob sie das nach der Nationalratswahl am 15. Oktober noch einmal können wird, steht derzeit aber noch in den Sternen. Wie „Der Standard“ berichtet ist das Gerangel auf der Bundesliste nämlich groß. Die aktuellen Minister finden sich alle an erster oder zumindest an wählbarer Stelle auf den Landeslisten. Hier ist Kucharowits nicht zu finden.

Fix ist, dass Kanzler Christian Kern auf der roten Bundesliste Platz 1 erhalten wird. Laut „Standard“ sind sonst nur Kanzleramtsminister Thomas Drozda und Gewerkschafter Wolfgang Katzian fix. Der Rest muss zittern. Denn bei einem möglichen Ergebnis von 30 Prozent der Stimmen würden nur fünf Mandate auf die Bundesliste entfallen. Offiziell gibt man sich in der SPÖ-Bundeszentrale wortkarg. Die Liste werde am 3. August beschlossen, bis dahin könne man nichts sagen.

Kucharowits will kämpfen und setzt auf Gespräche. „Ich würde unsere Arbeit im kinder- und jugendpolitischen Bereich gerne fortsetzen“, betont sie auf NÖN-Anfrage.