Himberg kauft Panzerstraße

Erstellt am 19. Mai 2022 | 04:29
Lesezeit: 2 Min
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Bürgermeister Ernst Wendl und Vizebürgermeister Richard Payer (beide SPÖ) vor der Panzerstraße im Gewerbepark Nord.
Foto: Gemeinde
Der Erwerb der Panzerstraße in Himberg dient der Aufschließung des Gewerbeparks Nord.
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Die Panzerstraße bildet einen Teil der kleinen Ortsumfahrung und befindet sich derzeit im Besitz des Bundesministeriums für Landesverteidigung (BMLV). 

Wäre man den  Schritt, das etwa 175 Meter lange Stück der Franz-Lehn-Gasse anzukaufen, nicht gegangen, hätte die vom Bundesministerium ausgehende hohe Bürokratie den Ausbau des Gewerbeparks wohl behindert, wie Bürgermeister Ernst Wendl (SPÖ) meint. Gas-, Strom- oder Wasserleitungen zu legen, hätte demnach viel Zeit beansprucht. Außerdem habe Himberg bereits seit Jahrzehnten die Winterdienstverpflichtungen für diese Straße übernommen.

Es  gibt bereits einen Vermessungs- und Teilungsplan des Grundstückes, ein Sachverständigengutachten über den Kaufpreis sowie einen einstimmigen Gemeinderatsbeschluss.

Laut gerichtlich zertifiziertem Sachverständigen beträgt der Verkehrswert der zu übernehmenden Fläche im Ausmaß von 4.521 m² (davon 2.851 m² Fahrbahn und 1.670 m² Nebenflächen) 105.495 Euro. Jene Fläche, die an die Firma Mühlbauer vermietet wird, ist vom Kauf ausgenommen und bleibt im Besitz des Ministeriums. Der Kaufvertrag ist bereits unterzeichnet und wird demnächst im Grundbuch eingetragen. Danach ist die Gemeinde neue Eigentümerin dieser Fläche. 

Die Straße bleibt im Bestand für den Verkehr erhalten, sodass auch künftig Panzer des BMLV zufahren und bei Bedarf an der Laderampe verladen werden können.  „Leider sind der Ankauf und die künftige Ausgestaltung dieser Fläche seitens der Gemeinde mit relativ hohen Kosten verbunden. Es ist aber für die Entwicklung der Aufschließung des Gewerbeparks Nord unbedingt notwendig, dieses Straßenstück samt Nebenflächen zu erwerben“, so Bürgermeister Ernst Wendl.

Durch diese Investition sei der weitere Ausbau des Himberger Gewerbegebiets gesichert, wodurch neue Firmen und somit neue Arbeitsplätze geschaffen werden könnten. 

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