Durchzugsverkehr soll gestoppt werden. Straße wird oft als Abkürzung zum Bahnhof genutzt. Um Sicherheit für Kinder zu steigern, ist temporäre Sperre ein Thema.

Von Theresa Puchegger. Erstellt am 25. März 2019 (04:46)
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Einige Autofahrer nehmen die Kaiseraugasse als Abkürzung zum Bahnhof.

In den Stoßzeiten drängt sich auf der Hauptstraße ein Auto an das nächste. Viele von ihnen haben dasselbe Ziel: den Bahnhof. Um dem starken Verkehr auf der Hauptstraße zu entgehen, nehmen immer mehr Lenker eine Abkürzung. Eine beliebte Ausweichstrecke ist die Kaiseraugasse, in die der Eingang zum Kindergarten in der Dr. Hauswirth-Gasse verlegt werden soll.

VP-Ortsparteiobmann Patrick Rosner hat deshalb Bedenken: „Viele Durchfahrer sind noch dazu schnell unterwegs. Das ist für die Kindergartenkinder sehr gefährlich“, betont er. Man müsse den starken Durchzugsverkehr durch die Kaiseraugasse deshalb stoppen, fordert er. Nur so könne die angedachte Begegnungs- und Kommunikationszone, die vor dem Kindergarten entstehen soll, auch realisiert werden.

SP-Bürgermeisterin Erika Sikora sieht das ähnlich. Sie arbeite bereits daran, den Durchzugsverkehr zu stoppen, um die Sicherheit für die Kinder zu erhöhen. Auf der Gemeinde habe man schon einige Ideen, wie das gelingen könnte. „Man kann die Autofahrer dort sicher mit einfachen Mitteln stoppen“, hält sich Sikora aber noch bedeckt. Möglich wäre unter anderem eine temporäre Sperre der Kaiseraugasse. „Wenn sie die Ausweichstrecke kurzfristig nicht befahren können, gewöhnen sich die Autofahrer hoffentlich daran“, meint sie.