Hilfswerk Schwechat: Feinmotorik mit Spaß trainieren. Das Projekt ist eines der NÖN-Spendenprojekte für „Licht ins Dunkel“.

Von Brigitte Wimmer. Erstellt am 25. Dezember 2019 (06:40)
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Sonder- und Heilpädagogin Manuela Prinz-Klebe und Legasthenietrainerin Ulli Artner unterstützen die Kinder beim Engerl-Basteln.
B. Wimmer

Bei vielen Kindern sind bereits früh Defizite der Handgeschicklichkeit zu erkennen. Sie vermeiden es, zu basteln oder zu malen, was sich später besonders im schulischen Bereich beim Erlernen der Schrift als negativ erweist. Die Sonder- und Heilpädagogin Manuela Prinz-Klebe leitet gemeinsam mit Legasthenie-Trainerin Ulli Artner im Hilfswerk Schwechat eine Graphomotorikgruppe für feinmotorische Übungen und Aktivitäten, um solchen Misserfolgen entgegenzuwirken.

Einer lieber gebastelter „Weihnachtsengel“.
Brigitte Wimmer

Sechs Kindern, in der aktuellen Gruppe im Alter von vier bis sechs Jahren, haben die Möglichkeit, durch verschiedenste Spielangebote umfangreiche Bewegungs- und Sinneserfahrungen zu sammeln. Der Graphomotorikkurs findet an 12 Terminen jeweils einmal in der Woche statt und kostet dank der Unterstützung von „Licht ins Dunkel“ nur 90 Euro.

Beim letzten Termin vor Weihnachten werkten die Kinder eifrig mit Glanzfolie, Wolle, Watte und Holzklötzen, um einen „Weihnachtsengel“ zu fabrizieren. Anschließend gab es noch einige Bewegungsspiele, wie zum Beispiel das Sesselspiel „Die Reise nach Jerusalem“ oder das „Kraken-Fangspiel“. Seit drei Jahren gibt es die Graphomotorikgruppe nun im Hilfswerk und immer mehr Eltern melden ihre Kinder an, damit sie sich im geschützten Rahmen ausprobieren können.

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