Haslau-Maria Ellend

Erstellt am 13. Juni 2018, 05:33

von Josef Rittler

Sanierung der B9 liegt voll im Zeitplan. Straßenmeisterei bestätigt: Trotz leichter Verzögerungen durch Regen wird die B9 wie geplant ab 16. Juni wieder offen sein.

Am letzten Teilabschnitt westlich von Maria Ellend wird seit Montag eifrig gearbeitet.  |  Rittler

Bald ist die lästige Umleitung Geschichte. Wie die Straßenmeisterei bestätigt, werden die Sanierungsarbeiten an der Bundesstraße 9 zwischen Haslau/Donau und Fischamend plangemäß am 15. Juni fertig sein. Bis dahin bleibt die Sperre der B9 aufrecht.

„Wir hatten zwar einige kleinere Verzögerungen durch Regen, aber es ist sich mit dem Asphaltieren der einzelnen Streckenabschnitte immer rechtzeitig ausgegangen“, berichtet Straßenmeister Felix Böhm.

Der letzte Bauabschnitt wurde bereits in Angriff genommen und betrifft den Bereich vom Kreisverkehr westlich von Maria Ellend bis zur Abzweigung nach Göttlesbrunn. Hier wird die Anbindung der Landstraße nach Arbesthal an den Kreisverkehr neu errichtet und die derzeitige Ausfahrt rückgebaut, da sie sicherheitstechnischen Anforderungen nicht mehr entspricht.

Umleitung sorgte anfangs für Verwirrung

Dass die Umleitung anfangs für Verwirrung bei den Verkehrsteilnehmern sorgte, sei bei einem Projekt dieser Größenordnung nichts Ungewöhnliches: „Kleinere Mängel wurden behoben, es wurde immer wieder nachjustiert“, so Böhm.

Die Sanierung war jedenfalls wegen des Alters der Straße und zahlreicher Fahrbahnschäden notwendig. Auf rund 3,5 Kilometern wurde der schadhafte Fahrbahnbelag abgefräst und erneuert.

Die Gesamtbaukosten für die Fahrbahnerneuerung belaufen sich auf etwa 1,7 Millionen Euro, welche zur Gänze vom Land getragen werden. Die Baukosten für die Anbindung der Landstraße an den Kreisverkehr (130.000 Euro) übernimmt ebenfalls das Land, die Gemeinde bezahlt Gehsteig und Regenwasserkanal (voraussichtlich 45.000 Euro).

 

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