Die Freilandrinder aus Kleinneusiedl

Erstellt am 24. September 2022 | 05:31
Lesezeit: 2 Min
440_0008_8473043_bild_weidekuehe_unger.jpg
Die Kühe der Unger Landwirtschaft draußen auf der Weide.
Foto: Carina Berger
Die Landwirten-Familie Unger setzt zukünftig verstärkt auf Freilandhaltung.
Werbung

Die Familie Unger betreibt seit Jahrzehnten ihren landwirtschaftlichen Betrieb in Kleinneusiedl. Tierhaltung im Stall am Betriebsgelände hat es bei den Ungers schon immer gegeben. Seit Mai dieses Jahres befindet sich nun auch eine Freilandhaltung von Rindern in ihrem Bestand.

Auf dem zirka 5.000 Quadratmeter großen Areal, etwas außerhalb des Ortes, befindet sich die Freilandweide des Familienbetriebs. Um vor starker Sonne oder plötzlichem Regen geschützt zu sein, wurde für die Tiere ein Unterstand am Weidegelände errichtet. Zusätzlich zum Heu fehlt es den Rindern durch reichlich Wildgräser auf der Weide nicht an Futter.

„Momentan befinden sich acht Kühe auf der Weide. Der Rest ist noch im Stall am Betriebsgelände. Wir wollten einmal ausprobieren, wie Freilandhaltung so funktioniert und es läuft momentan sehr gut. Unsere Tiere sind sehr neugierig gewesen und haben einmal alles erkundet. Sie haben sich aber sehr gut und schnell in die neue Umgebung eingelebt. Wir werden auf jeden Fall weitermachen und wenn es sich weiterhin gut entwickelt, mehr Tiere auf die Weide holen“, erzählen Michael Unger, Sohn von Josef Unger, und Carina Berger im NÖN-Gespräch.

„Tierhaltung am Betrieb hat es bei uns immer gegeben und diese soll auch in Zukunft erhalten bleiben. Für unseren Betrieb ändert sich mit der Freilandhaltung aber grundsätzlich nicht wirklich etwas. Genauso wenig für unsere Kunden, da unsere Milch auch künftig Ab-Hof im Betrieb verkauft wird“, erklärt der junge Landwirt.

Werbung