Die Bausperre soll aufgehoben werden. Künftig soll in Siedlungsgebieten die Höhe von Häusern auf sieben Meter beschränkt werden.

Von Otto Havelka. Erstellt am 28. Februar 2020 (05:12)
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Bürgermeister Ernst Wendl und Gemeinderat Josef Auer (beide SP) vor einem Neubau, welcher in Zukunft in dieser Höhe nicht mehr genehmigt wird.
Gemeinde Himberg

Im Sommer dieses Jahres soll die im Vorjahr verhängte Bausperre „wieder aufgehoben werden“, stellt SP-Bürgermeister Ernst Wendl in Aussicht. Diese wurde im Juni 2019 auf dem Gebiet der Zweifamilienhäuser sowie der innenliegenden Baulandreserveflächen einstimmig im Gemeinderat beschlossen (die NÖN berichtete).

Grund für den damaligen Beschluss: Aufgrund der Novellierung der NÖ Bauordnung im Jahr 2017 kam es auf Liegenschaften mit Bauklasse II vermehrt vor, dass über dem obersten Geschoß zusätzlich hineingerückte Räume (Studios) und somit Häuser mit einer Gesamthöhe von elf Metern geschaffen wurden. Die „Hochhäuser“ sorgten vor allem bei Anrainern für Unmut.

Keine Hochhäuser mehr

Für die Dauer der Bausperre dürfen nur Häuser (Neu- oder Umbauten) mit der festgelegten Bauhöhe von maximal sieben Metern eingereicht werden. Höhere Bauten wurden zurückgewiesen.

„Derzeit werden neue Bebauungsbestimmungen ausgearbeitet, damit die Bausperre voraussichtlich im Sommer 2020 wieder aufgelassen werden kann“, erklärt Wendl. Grundsätzlich sollen im Siedlungsgebiet nur noch Häuser ebenerdig mit Mansarde oder ebenerdig mit 1. Stock zulässig sein. „Dies entspricht auch dem jetzigen Siedlungscharakter“, so Wendl.