Digitale Verwaltung: Drohne vermisst Friedhof

Erstellt am 17. April 2020 | 05:24
Lesezeit: 2 Min
Dieser Artikel ist älter als ein Jahr
440_0008_7852314_gre16rhi_auer_wendl_und_payer_mit_drohn.jpg
Gemeinderat Josef Auer, Bürgermeister Ernst Wendl undVizeortschef Richard Payer (alle SPÖ)ließen mit einer Drohne die Friedhöfe vermessen.
Foto: privat
Himberger Gemeindeverwaltung soll schrittweise digitalisiert werden. Relevante Daten gibt es dann auf Knopfdruck.
Werbung

Vergangene Woche surrte eine Drohne über den Friedhöfen in Himberg, Velm und Pellendorf. Das Flugobjekt der Firma „Skyability“ war im Auftrag der Gemeinde unterwegs, um die Friedhöfe zu vermessen und hochaufgelöste Bilder aufzunehmen. Diese dienen nun als Basis für die Digitalisierung der Friedhofsverwaltung.

Damit sind nun alle rund 1.400 Gräber, Wege und Gebäude digitalisiert und jedem Grab wird eine Nummer zugeteilt. Dadurch ist ein sofortiger Überblick über das Friedhofsgelände gegeben. Die Grabnummern werden in der Folge mit der Kommunalsoftware verbunden, womit auch ein Zugriff zur Datenbank ermöglicht wird. Damit können nach Eingabe für jedes Grab die Sterbedaten, Tag der Beerdigung, Grabbelegung, Nutzungsberechtigte und die Art des Grabes abgefragt werden.

„Bis zur endgültigen Inbetriebnahme der digitalen Friedhofsverwaltung ist noch einiges an administrativer Arbeit zu verrichten“, erklärt SP-Bürgermeister Ernst Wendl, aber am Ende ist eine Vereinfachung und moderne Verwaltung gegeben.“ Die Digitalisierung der Friedhofsverwaltung soll freilich nur ein erster Schritt sein. Ziel sei, „dass wir permanent in den unterschiedlichsten Bereichen der Gemeindeverwaltung digitalisieren und damit modernisieren“, unterstreicht Wendl.

Werbung