Investition: Sonnenenergie für die Volksschule. Rund 700.000 Euro steckte die Gemeinde in die Sanierung der Volksschule. Nun soll sie energieautark werden.

Von Otto Havelka. Erstellt am 06. Oktober 2019 (04:01)
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Die jüngst sanierte Volksschule wird mit einer Photovoltaik-Anlage ausgestattet.

Bürgermeister Ernst Wendl (SP) will mit einer neuen Initiative in der aktuellen Klimadiskussion punkten: Auf dem sanierten Dach der Volksschule wird im Herbst eine Photovoltaikanlage errichtet. Diese Anlage wird jährlich rund 15.128 kWh an Strom erzeugen. Die Energie dient zur Gänze dem Eigenverbrauch. Sollte etwa in den Sommermonaten mehr Energie erzeugt als verbraucht werden, so wird diese in das öffentliche Netz eingespeist.

Um das Energiebewusstsein der Schüler zu stärken, wird die aktuell erzeugte Energie der Photovoltaikanlage auf einer digitalen Anzeige vor dem Eingang der Schule sichtbar gemacht. Weiters werden in der Volksschule das Warmwasser sowie die Heizung des Schwimmbeckens über die Solartherme erzeugt. Die neue Photovoltaikanlage liefert etwa so viel Strom wie in vier bis fünf Wohnungen ganzjährig verbraucht wird.

Bürgermeister Wendl betont, mit der neuen Photovoltaikanlage nicht nur ein populistisches Zeichen gesetzt zu haben. Bereits vor rund zwei Jahren ist eine Photovoltaikanlage in der Kläranlage in Betrieb gegangen. Vor einem Jahr wurde an der Polytechnischen Schule eine Photovoltaikanlage in Betrieb genommen.