Maßnahmenpaket für sicheren Schulweg. Farbige Zebrastreifen, „Kiss & Go“-Zonen und ein „Pedibus“ sollen für mehr Sicherheit auf den Schulwegen sorgen.

Von Otto Havelka. Erstellt am 30. August 2019 (04:20)
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Sicherheitsgemeinderat Thomas Haidegger und Bürgermeister Ernst Wendl präsentieren den ersten rot-weiß-roten Zebrastreifen.
privat

Das Szenario verheißt im Prinzip nichts Gutes: Rund 320 Kinder werden sich ab Anfang September alltäglich auf den Weg in Volksschule machen. Ein Großteil von ihnen wird (auch aus den Katastralgemeinden Velm und Pellendorf) von den Eltern per Pkw zur Schule gebracht. Staus, Gerangel um Parkplätze und heikle Situationen beim Überqueren von Straßen sind vorprogrammiert.

Nun versucht die Gemeinde, neue und sichere Wege zur Schule zu erschließen. Das Maßnahmenpaket umfasst im wesentlichen drei Punkte:

  • Schutzwege werden an frequentierten Stellen auffällig mit roter Farbe markiert. In der Hinteren Ortsstraße wurde das bereits realisiert, noch diese Woche soll auch der Zebrastreifen bei der Schulallee eingefärbt werden. Für einen rot-weiß-roten Übergang auf der Landesstraße beim Billa muss erst das Straßenbauamt eine Genehmigung erteilen.
  • Bei der Schulallee wurde eine „Kiss&Go“-Zone eingerichtet. Gut ein Dutzend Parkplätze sind hier an Schultagen zwischen 7 und 8 Uhr für Eltern reserviert, die ihre Kinder dort aussteigen lassen, um sie mit einem Bussi auf den Gehweg zur Schule zu schicken.
  • Ab 3. September startet auch das Projekt „Pedibus“: Abgestimmt auf die Fahrpläne sollen Kinder von Bushaltestellen in Begleitung von geschulten Erwachsenen den Weg zu Schule zu Fuß in Angriff nehmen. Bislang wurden rund 40 Kinder für das Projekt angemeldet. Von der Gemeinde wurde vorerst drei Routen festgelegt. SP-Bürgermeister Ernst Wendl kann sich „auch weitere Routen“ vorstellen. Dafür würden aber auch noch zusätzliche Begleitpersonen gesucht.