Neue Ideen für mehr Radverkehr im Ort. In Himberg gibt es ausreichend Potenzial, um den Ort als fahrradfreundliche Gemeinde zu profilieren.

Von Otto Havelka. Erstellt am 29. Mai 2019 (05:40)
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Diskutierten über Förderung des Radverkehrs: Sebastian Schirl-Winkelmaier (Grüne Gramatneusiedl), Michael Meschik, Otmar Grossauer, Robert Sack (beide Grüne Himberg) und SP-Vize Richard Payer.
Havelka

Am vergangenen Donnerstag reiste Michael Meschik vom Institut für Verkehrswesen an der Universität für Bodenkultur nach Himberg, um auf Einladung der Grünen über Möglichkeiten und Hemmnisse des Fahrradverkehrs zu referieren. Dabei ging es auch um Anregungen, wie Radlern das Leben in Himberg erleichtert werden könnte.

So wäre etwa laut Meschik die Einrichtung von Radfahrwegen bzw. -streifen am Hauptplatz sinnvoll, insbesondere für Linksabbieger in die Bahnstraße. Gleiches gelte auch in der anderen Richtung für Linksabbieger in die Wienerstraße. Dort sei in weiterer Folge ebenso wie in der Gutenhofer Straße „genug Platz“, um einen eigenen Radfahrstreifen zu installieren.

SP-Vizebürgermeister Richard Payer, der dem Vortrag als Zuhörer beiwohnte, gab indes zu bedenken, dass derartige Maßnahmen zumeist auch die Zustimmung des Landes erfordern. Positiv im Sinne der Radfahrer wurde vermerkt, dass in weiten Teilen Himbergs ein Geschwindigkeitslimit von 30 km/h gelte. Das sei Voraussetzung für einen funktionierenden Fahrradverkehr in der Gemeinde.

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