Verkehrsampel in der Wienerstraße bleibt. Bei einem Lokalaugenschein durch Sachverständige wurde beschlossen, die Ampelanlage in der Wienerstraße zu erhalten.

Von Otto Havelka. Erstellt am 14. Februar 2020 (05:52)
Bürgermeister Ernst Wendl und Vize Richard Payer (beide SP) kämpften um den Erhalt der Ampelanlage in der Wienerstraße.
Gemeinde Himberg

Rund zwei Stunden verhandelten am Montag SP-Bürgermeister Ernst Wendl, der Amtssachverständige für Verkehrstechnik in der NÖ Landesregierung Wolfgang Zenker sowie Verkehrsjuristen der Bezirkshauptmannschaft über die Zukunft der Ampelanlage an der T-Kreuzung bei der Bäckerei Szihn in der Wienerstraße B15 und Hauptstraße L2003.

Da die Ampelanlage generalsaniert werden muss, wurde auch in Erwägung gezogen, sie gänzlich abzumontieren (die NÖN berichtete). Für Bürgermeister Wendl wäre das „an einer der meistfrequentierten und uneinsichtigen Kreuzung unzumutbar“ gewesen. „8.000 bis 9.000 Fahrzeuge pro Tag frequentieren den Kreuzungsbereich und viele Kinder queren die Kreuzung auf ihrem Schulweg“, erklärt Wendl.

Nun ist es fix: Aus „verkehrstechnischen Gründen“ bleibt die Ampelanlage erhalten und wird saniert. Über die Kosten der Modernisierung gibt es derzeit divergierende Schätzungen, die von 40.000 bis 70.000 Euro reichen.

Dazu Wendl: „Man kann mit der Gemeinde über einen Kostenzuschuss reden“, aber letztlich handle es sich hier um eine Bundes- und eine Landesstraße. Alles in allem sei er „froh, dass es so gekommen ist“.