Imbiss zum 4. Mal von Tätern heimgesucht. FISCHAMEND / Parallel zu Polizei-Kontrolle schlugen Kriminelle am anderen Ende der Stadt zu. Sie flüchteten unvollendeter Dinge.

Von Stefan Obernberger. Erstellt am 27. März 2014 (23:59)
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Eduard Brunner: „Wir befinden uns in unmittelbarer Nähe zur Autobahn. Vielleicht werden wir deshalb öfters als andere ungewollt zu Gastgebern von Einbrechern und Dieben.“
Von Stefan Obernberger

„Langsam, aber sicher nehme ich es locker“, so die erste Reaktion von Eduard Brunner auf den jüngsten Einbruchsversuch in seinem Restaurant am Donnerstag.

Im Februar 2008 fand die Eröffnung des allseits beliebten Stüberls statt. Vier Mal wurde es seither von Kriminellen heimgesucht, auch wenn es diesmal nur beim Versuch blieb. Unbekannte Täter brachen das Fenster der straßenzugewandten Seite auf. Weiter drangen sie jedoch nicht vor. Gestohlen wurde nichts, der verursachte Schaden hält sich daher in Grenzen.

„Wir liegen direkt an einer Durchzugsstraße“

„Vielleicht haben sie die Bewegungsmelder unserer Alarmanlage abgeschreckt, oder sie wurden gestört“, erklärt sich Brunner im NÖN-Gespräch die offensichtlich abgebrochene Tat. Der oder die Einbrecher ließen jede Menge Fuß- und Fingerabdrücke zurück, mit deren Analyse die Beamten der örtlichen Polizeiinspektion derzeit beschäftigt sind. Ermittler Erich Andel: „Wir sind noch beim Auswerten, Hinweise nehmen wir natürlich gerne entgegen.“

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Warum ausgerechnet Brunner’s Lokal heiß begehrtes Tatortobjekt von Verbrechern ist, kann der 43-jährige Fischamender nur teilweise nachvollziehen: „Wir liegen direkt an einer Durchzugsstraße und die Auffahrt zur Ostautobahn ist nur wenige Meter entfernt.“ Aber zu stehlen gebe es nichts, außer Zeitungen und Sessel. Zudem sei alles modern alarmgesichert. Dem Gastronomen ist es wichtig, dass „die ganze Sache publik wird und die Leute die Augen verstärkt offen halten“. Besonders froh ist der gebürtige Burgenländer darüber, dass niemandem etwas passiert ist.