Schulvorträge sollen Vandalismus bremsen. Nach massiven Vandalismus-Schäden in der Silvesternacht starten Gemeinde, Polizei und Schulen eine Aktion zur Prävention.

Von Otto Havelka. Erstellt am 25. Januar 2017 (05:11)
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Bilanz der Silvesternacht: 23 zerstörte Mistkübel.
privat

Aufgrund der vielen Vandalismus-Schäden zu Silvester, bei denen 23 Mistkübel demoliert und auch das neue Spielgerät am Spielplatz Anton Dreher-Gasse beschädigt wurden, will nun die Gemeinde in die Offensive gehen.

Gemeinsam mit der Polizeiinspektion und den Schuldirektionen soll im Rahmen von Vorträgen „Aufklärungsarbeit“ geleistet werden, „damit auch Kindern und Jugendlichen schon im frühen Alter gezeigt wird, welche Folgen Vandalismus für die Allgemeinheit, aber auch für die Täter haben kann“, erklärt SP-Jugendgemeinderat Richard Payer.

"Vandalismus oft nur als Scherz angesehen"

„Natürlich ist es nicht bewiesen, dass die Vandalen aus Himberg stammen und wir möchten hier niemanden vorverurteilen“, stellt SP-Vizebürgermeister Ernst Wendl klar. Mit der geplanten Aufklärungsaktion in Schulen wolle man aber „möglichen Nachahmungstätern den Gedanken nehmen, aus Spaß öffentliche Einrichtungen mutwillig zu zerstören“. Denn Vandalismus werde oft nur als Scherz angesehen.

Der „Silvesterscherz“ mit den ruinierten Mistkübeln hat einen Schaden von rund 5.000 Euro verursacht. Sollten die Täter noch ausgeforscht werden, hätten sie es weniger lustig.

„Es ist uns wichtig, gerade bei Jugendlichen, die oft nicht den Unterschied zwischen Scherz und sinnloser Zerstörungswut erkennen, im Zuge der Prävention auf die Folgewirkungen hinzuweisen“, so Wendl.