Feuerwehr baut Lager für Katastrophenfälle. Klederinger Kameraden errichten Halle hinter dem Feuerwehrhaus. Bauarbeiten für Bodenplatte bereits im Gange.

Von Gerald Burggraf. Erstellt am 08. September 2019 (04:50)
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In zwei bis drei Jahren soll die Lagerhalle für Wasserpumpen, Sandsäcke und andere Katastrophen-Hilfsmittel fertig sein.

„Derzeit lagern wir unsere Geräte, die wir bei Hochwasser- oder Unwettereinsätzen brauchen, unter dem Vordach“, erklärt Johannes Hausenberger. Daher habe man sich laut dem Klederinger Feuerwehrkommandanten entschieden, eine eigene Halle zur Lagerung der Geräte, wie Pumpen oder Sandsäcke, zu errichten.

Die Bauarbeiten für die Bodenplatte haben bereits begonnen. Ausführende Firma ist das Wiener Bauunternehmen „Kopp“. Allerdings ist die Fertigstellung der Halle erst in zwei bis drei Jahren geplant. Denn gebaut wird nur dann, wenn das notwendige Geld da ist. „Finanziert wird die Halle vor allem durch die Einnahmen bei den Festen“, erklärt Hausenberger. Oder auch über Sponsoren. Er rechnet mit Baukosten von rund 200.000 Euro, wobei das nur eine Schätzung sei.

"Wir hätten dann alle Geräte an einem Ort"

„Wir planen hier auch für die Zukunft“, erklärt der Feuerwehrchef, warum das Projekt genau durchdacht sein muss. Die Lagerhalle wird aber nicht nur den Klederinger Kameraden zur Verfügung stehen, sondern soll für alle Schwechater Feuerwehren realisiert werden. „Wir hätten dann alle Geräte an einem Ort, das hat auch logistische Vorteile“, weiß Hausenberger.

Die Zusammenarbeit zwischen den Feuerwehren Kledering, Schwechat, Rannersdorf und Mannswörth freut auch den zuständigen Stadtrat Christian Habisohn (SP). „Ich finde es sehr positiv, dass dann alle Feuerwehren auf die Geräte in der Lagerhalle zugreifen können.“ Zudem freue ihn die genaue Budgetplanung Hausenbergers sehr, da „sehr sorgsam mit dem Geld umgegangen wird“ und nur dann gebaut werde, wenn eben genug finanzielle Mittel vorhanden sind.