Neue Machbarkeitsstudie: Alternative zur B14. Ursprüngliche Variante zu teuer. Nun ist Spange zwischen Klederinger Straße und Ostbahnstraße angedacht.

Von Gerald Burggraf. Erstellt am 21. Februar 2018 (05:12)
Atlas NÖ
So könnte die Spange aussehen: Geplant ist eine Verbindung, die kurz nach dem Kreisverkehr auf der Klederinger Straße startet und in die Ostbahnstraße mündet.

Mit der Variante „B14“, die die Ailecgasse mit dem Kreisverkehr auf der Klederinger Straße verbunden hätte, wird es nichts. Voraussichtliche Errichtungskosten von 45 Millionen Euro (vor allem wegen der Querung der Bahn) sind den Ländern Wien und NÖ zu teuer.

Wie bei der Gemeinderatssitzung am Donnerstag bekannt wurde, steht nun eine neue 1,5 Kilometer lange Entlastungsspange für Kledering im Fokus. Die geschätzten Kosten von 2,5 Millionen Euro liegen deutlich unter jenen der B14. Die Spange soll auf der Klederinger Straße beginnen und vor der Bahnunterführung in die Ostbahnstraße münden.

"Es müssen Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung gesetzt werden"

Um das Projekt überhaupt starten zu können, brauchte es ein Übereinkommen zwischen Wien und NÖ sowie Schwechat zur Finanzierung der Einreichplanung. Per Dringlichkeitsantrag brachten alle Fraktionen den notwendigen Beschluss ein. Jeder Vertragspartner trägt Kosten in Höhe von 30.000 Euro.

Die Freude war bei allen Parteien groß. Immerhin könnte dadurch endlich eine Entlastung der Gärtnergasse erreicht werden – auch wenn es bis zur Umsetzung noch dauern wird.

Vizebürgermeisterin Brigitte Krenn (Grüne) hat nicht nur die Straße im Blick: „Es müssen gleichzeitig Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung in Kledering und Schwechat gesetzt werden.“ Diese sollen in einer strategischen Verkehrsplanung ausgearbeitet werden.

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