Bürgerprotest gegen Straßensperre. Ein neues Verkehrskonzept soll für weniger Gefahren und Verkehrsberuhigung sorgen. Die Anrainer laufen allerdings dagegen Sturm.

Von Otto Havelka. Erstellt am 20. Juni 2018 (04:24)
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Die „kleine Velmer Kreuzung“: Diese Ausfahrt von Velm zur L 150 soll ab Herbst geschlossen werden. Die Anrainer protestieren dagegen aber heftig.
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VP-Gemeindeparteiobmann Erwin Pojer kommt mit dem Zählen kaum nach: Bislang haben sich gut 700 der rund 1.000 Wahlberechtigten in der Katastralgemeinde in einer Unterschriften-Aktion gegen eine Schließung der sogenannten „kleinen Velmer Kreuzung“ ausgesprochen. Die Unterschriftenliste soll nun an Gemeinde, Bezirkshauptmannschaft und Land Niederösterreich übergeben werden.

Das Thema sorgt seit Monaten für heftige Diskussionen: Im Herbst dieses Jahres soll an der Einmündung der L 161 zwischen Gramatneusiedl und Himberg in die L 150 von Moosbrunn nach Himberg ein neuer Kreisverkehr eröffnet werden. Dort mündet auch die L 2005 aus der Richtung Velm ein.

Der neue Kreisverkehr soll vor allem für eine Verkehrsberuhigung sorgen. Im Gegenzug soll allerdings die Landesstraße 2074 zur Gemeindestraße und gleichzeitig für die Ausfahrt zur L 150 Richtung Himberg gesperrt werden (die NÖN berichtete).

Künftig soll nur noch die Zufahrt von der L 150 nach Velm möglich sein.

Für die Velmer bedeutet dies, dass sie künftig über den neuen Kreisverkehr nach Himberg fahren und damit einen Umweg von gut einem Kilometer in Kauf nehmen müssen. Sie laufen gegen diesen Plan daher Sturm.


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