Aufstieg muss das Ziel sein. Christopher Schneeweiß über den ASK/BSC Bruck.

Von Christopher Schneeweiß. Erstellt am 30. Juli 2014 (10:31)

Ganze neun Fußballer aus dem Brucker Bezirk spielen beim SC/ESV Parndorf in der Ostliga- und/oder Landesliga-Truppe. Seit Jahren fischen die Burgenländer in den hiesigen Gewässern. Und das mit Erfolg. Verwunderlich ist das nicht. Parndorf hat sich zu einem fußballerischen Zentrum entwickelt, das seinen Einfluss über die burgenländischen Grenzen hinaus bis nach Wien ausgebaut hat. Das Konzept des SC/ESV trägt Früchte. Die 1B wird in der Landesliga gefordert und die Kicker werden dort auf den Ernstfall in der Ostliga vorbereitet. Zuletzt gelang Alen Dedic, Maximilian Gutschik und Maximilian Divljak – allesamt Kicker aus dem Raum Bruck – der Sprung von der 1B in die Regionalliga.

Mit diesem Modell kann unser am besten platzierte Klub im Bezirk, der ASK/BSC Bruck, nicht mithalten. Sich eine „Reserve“ wie Parndorf aufzubauen, braucht sehr viel Zeit. Und vor allem muss die Erste dann auch in der Regionalliga spielen, um ein solches Amateurteamprojekt in Angriff nehmen zu können.

Die Flinte braucht der ASK/BSC deswegen trotzdem nicht ins Korn zu werfen. Bruck würde schon weitaus attraktiver für junge Kicker sein, wenn der ASK/BSC in die 1. NÖN Landesliga aufsteigen würde. Das muss also zunächst das primäre Ziel der Bezirkshauptstädter sein.