Das wird eine Mammutaufgabe. Über den Antritt von Ex-SPÖ-Stadtchef Gerhard Frauenberger.

Von Gerald Burggraf. Erstellt am 16. Oktober 2019 (04:55)

Zumindest sieben Wahlparteien werden sich am 26. Jänner auf dem Schwechater Wahlzettel wiederfinden. Zuletzt stellten sich im Jahr 2000 so viele politische Gruppierungen zur Wahl in den Gemeinderat.

Mit der Liste „Wir für Schwechat“ steigt ein Trio in den Ring. An der Spitze steht mit Gerhard Frauenberger ein ehemaliger Vizebürgermeister (2005 bis 2013) sowie Bürgermeister (von 2013 bis 2015). Ebenso wie Leopold Wittmann fand Frauenberger keine Berücksichtigung auf der SPÖ-Liste für den 26. Jänner.

Ob sich Frauenberger allerdings auf einen Stadtchef-Bonus verlassen kann, ist fraglich. Immerhin steht er noch immer sinnbildlich für das System der absolut regierenden SPÖ und war jahrelang Nummer zwei hinter Hannes Fazekas. Außerdem glänzte er in den vergangenen vier Jahren nicht unbedingt als Taktgeber in der rot-grünen Stadtregierung. Ein Einzug wird daher für ihn und seine Mitstreiter Wittmann und Johann Ertl zur Mammutaufgabe.