Fahrradgaragen sind gute Idee. Gerald Burggraf über die ständige Angst vor dem Raddiebstahl.

Von Gerald Burggraf. Erstellt am 11. Juli 2018 (02:29)

Der Umstieg aufs Fahrrad hat so seine Tücken. Wobei in diesem Fall nicht Regen, schlechte Radwege oder Ähnliches gemeint sind. Sondern schlicht der Umstand, dass eine Fahrt mit dem Fahrrad zum Bahnhof oder anderen öffentlichen Orten, bei denen ich mich länger aufhalte, die Gefahr birgt, den Heimweg zu Fuß antreten zu müssen.

124 Fahrraddiebstähle in einem Jahr klingen auf den ersten Blick nicht so dramatisch. Dennoch ist jeder einzelne Fall für den oder die Betroffene ein – unnötiges – Ärgernis. Diebe auf frischer Tat zu fassen ist schwierig, oft haben die Täter mehrere Stunden Zeit und mit der richtigen Technik fällt das Durchzwicken des Schlosses nicht einmal auf.

Der Vorstoß der SP-Jugend in Schwechat ist begrüßenswert. Will man, vor allem auf Kurzstrecken, die Menschen vom Auto weglocken, muss es Alternativen geben. Vor allem Fahrradgaragen und besserer beziehungsweise sicherere Radständer könnten eine positive Wirkung haben. Wenn ich weiß, dass ich auch am Abend noch mit dem Rad heimfahren kann, nutze ich es auch eher.

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