Fakten gehören auf den Tisch. Über die fehlenden Zahlen im Kampf gegen den Verkehr.

Von Gerald Burggraf. Erstellt am 19. Februar 2020 (03:19)

Ebergassing, Gramatneusiedl und Moosbrunn haben sich zusammengetan, um vereint gegen die stetig wachsende Verkehrslawine vorzugehen. Nach einem internen Treffen der Bürgermeister vor der Gemeinderatswahl stand nun ein Termin mit dem Land NÖ auf dem Plan.

Der nächste logische Schritt, denn bei den Hauptverkehrswegen handelt es sich ausschließlich um Landes- oder Bundesstraßen. Sprich: Mögliche Maßnahmen kann keine der Gemeinden alleine beschließen oder vollziehen, das obliegt im Grunde alleine dem Land NÖ. Die Gemeindevertreter Roman Stachelberger (Ebergassing), Thomas Schwab (Gramatneusiedl) und Paul Frühling (Moosbrunn) gingen auch mit einem guten Gefühl hinaus.

Allerdings: Die vom Land vorgelegten Verkehrszahlen blieben unter Verschluss. Doch gerade die gehören auf den Tisch. Die Verkehrslawine spürt jeder und damit haben die Bürger auch das Recht auf die Daten. Das wäre ehrliche Transparenz im Sinne der Bevölkerung.