Gruppenfahrten machen Sinn. Über die Idee einer „Park & Drive“-Anlage in Fischamend.

Von Gerald Burggraf. Erstellt am 07. August 2019 (05:00)

Statt vom Pkw auf die öffentlichen Verkehrsmittel wird hier vom Pkw auf den Pkw umgestiegen. Das klingt im ersten Moment seltsam, macht auf den zweiten Blick aber durchaus Sinn. Bei der neuen Anschlussstelle Fischamend richten Asfinag, Land NÖ und Gemeinde eine „Park & Drive“-Anlage ein.

Ziel des Projekts ist es, die Wien-Pendler zu Fahrgemeinschaften zu animieren. Auf dem auf Höhe des ersten Kreisverkehrs bereitgestellten Parkplatzes können Autofahrer ihr eigenes Fahrzeug abstellen und in das eines Co-Pendlers umsteigen. Macht diese Variante Schule, könnte sie sich durchaus auf das hohe Verkehrsaufkommen auf der A4 auswirken.

Allerdings nur dann, wenn die „Park & Drive“-Anlage genutzt wird. Ähnlich wie bei den Öffis braucht es die Nutzer, damit ein Gewinn entsteht. Außerdem wird es mehr als eine Anlage brauchen, um tatsächlich eine Veränderung herbeizuführen. Aber: Der Anfang ist getan. Ob das Vorhaben zukunftsfit ist, wird die Zeit zeigen.

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