Kinder immer an erster Stelle. Über den Disput um Sonderpädagogen in Ebergassing.

Von Gerald Burggraf. Erstellt am 10. Juli 2019 (05:00)

Klassen gehören zum heutigen Bildungssystem dazu, allerdings nur innerhalb der Schulen in Form von Schulklassen. Eine Zwei-Klassen-Bildung, wie sie von den SP-Bürgermeistern aus Ebergassing und Himberg, Roman Stachelberger und Ernst Wendl, befürchtet wird, darf es hingegen keinesfalls geben.

Denn jeder hat ein Recht auf Bildung. Dass der eine oder andere Schüler vielleicht mehr Unterstützung braucht, liegt in der Natur der Sache. Dafür gibt es gesellschaftliche Konstrukte wie es Bund, Länder und Gemeinden letztlich sind. Allerdings müssen schon alle drei mitspielen und können sich nicht einen „Buhmann“ aussuchen.

Vom Land finanzierte Pädagogen durch von Gemeinden gestellte Hilfskräfte zu ersetzen, ist Unsinn. Denn Pädagogen erfüllen ganz andere Anforderungen als ein Stützpersonal. Und diese sind bei Kindern mit Lernschwächen gefragt – vor allem im Sinne der Kinder. Und die sollten in einer Schule immer an erster Stelle stehen.

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