Ein Ende ohne Schrecken. Über die Solarpark-Pläne in Wienerherberg.

Von Gerald Burggraf. Erstellt am 07. April 2021 (03:45)

Staub, Lärm und ein diskussionswürdiges Golfplatz-Projekt ließen jahrelang die Kritiker der Huber-Deponie in Wienerherberg auf die Barrikaden steigen. Mit der Insolvenz des Transportunternehmens und der damit geschlossenen Deponie war das Thema allerdings 2019 mehr oder weniger vom Tisch.

Nun kündigt sich nach all den bisherigen Querelen ein versöhnlicher Abschluss an. Die Gemeinde will gemeinsam mit dem steirischen Ex-Politiker und nunmehrigen Photovoltaik- Unternehmer Herbert Paierl ein Solarpark-Projekt auf die Beine stellen. Auf rund 20 Hektar brachliegender Fläche könnte demnach Strom aus Sonnenenergie gewonnen werden.

Der leicht erhöhte Standort und fehlende Alternativen zur Nutzung des Areals machen das Projekt spannend. Immerhin ist Strom aus erneuerbarer Energie heute gefragt wie nie. Auch wenn derzeit noch viele Fragezeichen vor einer möglichen Umsetzung stehen, wäre es ein versöhnliches Ende ohne Schrecken der Huber-Causa.