Polit-Zwist auf Firmenrücken. Über die neuen Deponiepläne in Wienerherberg.

Von Gerald Burggraf. Erstellt am 24. Juni 2020 (03:45)

Ebergassing, wobei genauer gesagt Wienerherberg, und seine Deponien. Diese „Beziehung“ ist wohl nicht mehr zu retten. Nach den jahrelangen Querelen rund um die Ablagerungsstätte der in den Konkurs geschlitterten Transportunternehmens Huber, sorgt nun ein neues Projekt für gehörige Wirbel.

Nun ist es ein Projekt der Haslauer Firma Springer, die in der Gemeinde die Alarmglocken läuten lassen – oder zumindest anklingen lassen. Das ist nach der Huber-Causa verständlich. Doch generell von nun an zu allen Vorhaben einfach Nein zu sagen, ist auch nicht gerade förderlich.

Vor allem dann wenn das Nein von SP-Bürgermeister Roman Stachelberger mehr wie ein politisches Manöver daherkommt. Denn er vermisst seine Opposition, die gegen die Huber-Pläne massiv gekämpft hat. Und stellt sie via Facebook an den Pranger. Natürlich mag das Argument seine Berechtigung haben, es auf dem Rücken der Firma Springer auszutragen, ist dann doch unfair.