Ruhe bewahren ist nun angesagt

Erstellt am 09. September 2020 | 00:19
Lesezeit: 2 Min
Dieser Artikel ist älter als ein Jahr
Über den SC Sommerein.

Jeder kennt ihn, keiner will ihn. Die Rede ist vom Fehlstart in eine neue Saison, der in der Vorbereitung stets ein Schreckgespenst darstellt. Im schlimmsten Fall müssen gar die gesteckten Ziele – zumindest nach außen hin – revidiert werden. Der SC Sommerein hat nach drei Spielen null Punkte am Konto und möchte seine Titelträume bereits ad acta legen.
In einem solchen Frühstadium der Meisterschaft ist das etwas übertrieben. Die Sommereiner haben nach wie vor eine starke Mannschaft, die aktuell mit Verletzungen zu kämpfen hat.

Aber der Zug ist noch lange nicht abgefahren. Göttlesbrunn und Götzendorf werden den Konkurrenten nach wie vor am Schirm haben und mit einem Comeback rechnen.
Damit spekulieren natürlich auch die Sommereiner, allerdings ist es jetzt keine schlechte Idee, den Jungs den Druck abzunehmen.

Dass man den Titelkampf von der Agenda streicht, ist hierzu ein möglicher Weg. Aber ganz ehrlich: Sicher schaut es katastrophal aus, auf dem letzten Platz zu stehen. Aber von den drei Niederlagen war lediglich eine ein echter Ausrutscher. Das 0:1 gegen Berg darf Grund zum Ärgern geben. Auswärts gegen Göttlesbrunn und Wienerwald „darf“ man aber definitiv verlieren.