Marienthal lebt weiter

über das zehnjährige Jubiläum des Marienthal-Museums.

Gerald Burggraf
Gerald Burggraf Erstellt am 13. Oktober 2021 | 05:47

Gramatneusiedl muss oft als Synonym für einen Ort im Nirgendwo herhalten. Doch damit wird der Gemeinde unrecht getan, denn eigentlich ist man seit mittlerweile fast einem Jahrhundert im Fokus der (internationalen) Öffentlichkeit.

Das ist allerdings nicht dem Ort an sich zu verdanken, sondern vielmehr der ehemaligen Textilfabrik „Marienthal“. Die in den 1930er-Jahren erstellte Arbeitslosen-Studie wirkt bis heute nach und fand mit dem Langzeitarbeitslosenprojekt „MAGMA“ des AMS gar einen Nachfolger. Die Vergangenheit bleibt nicht zuletzt dank des Museums lebendig.

Eröffnet vor mittlerweile zehn Jahren, macht die Einrichtung die Auswirkungen der Schließung der Textilfabrik sowie der bedeutenden Studie für alle zugänglich. Das ist auch international nach wie vor von Bedeutung. 15.000 Besucher seit 2011 unterstreichen das deutlich.