Nur teilweise Grund für Jubel. Susanne Müller über die Neuerungen für die Öffi-Pendler der Region.

Von Susanne Müller. Erstellt am 30. August 2017 (04:24)

Viel Aufmerksamkeit erregte am Freitag die Meldung von zahlreichen Verbesserungen, die den Öffi-Pendlern ab der kommenden Woche das Leben leichter machen sollen. Unter anderem werden Park&Ride-Anlagen ausgebaut und Intervalle bei den Buslinien zwischen Wien Oberlaa und Schwechat bzw. Himberg verkürzt. Im Vordergrund standen dabei aber die Taktverdichtungen an der S7.

Unterm Strich bringt dieses Paket den Öffi-Nutzern freilich viele Vorteile. Die wirklich große Verbesserung stellt sich allerdings nur bis zum Flughafen ein. Vier Züge pro Stunde sollen hoffnungslos überlastete Züge der Vergangenheit angehören lassen.

Alle Gemeinden, die danach bis Wolfsthal an der S7 liegen, haben nicht so viel Glück. Für die bleibt es weiterhin bei zwei Zügen pro Stunde. Das bestätigen auf NÖN-Anfrage auch ÖBB und VOR. Für jene, die ohnehin durch die weite Strecke nach Wien am meisten gestraft sind, sind die Verbesserungen also marginal. Kommuniziert wurde das anders. Die eigentlich gute Nachricht bekommt damit einen schalen Beigeschmack.