Polit-Hick-Hack bringt nichts. Gerald Burggraf über den ewigen Streit ums Multiversum.

Von Gerald Burggraf. Erstellt am 27. Juni 2018 (02:10)

Sobald es im Schwechater Gemeinderat um Finanzen geht, geht es auch um das Multiversum. Zumindest aus Sicht der FPÖ. In der Sitzung vergangene Woche Donnerstag fiel der eher symbolische Beschluss, den bisher eingeschlagenen budgetären Weg fortzusetzen.

Da ließ es sich FP-Stadträtin Andrea Kaiser nicht nehmen, einmal mehr die „Malversationen“ aus der Vergangenheit aufzuwärmen. Durchaus legitim, soll doch die Opposition Kontrolle ausüben. Doch zum wiederholten Mal entspann sich daraus ein politisches Hick-Hack, dem sich auch SPÖ und Grüne nicht entziehen wollten.

Letztendlich war es schlicht eine Diskussion um die berühmte Wurst. Denn in Sachen Multiversum gibt es derzeit nichts Neues. Dass in der Vergangenheit vieles schief gelaufen ist und Schwechat daran finanziell noch länger kiefeln wird, ist unbestritten. Daher darf die Opposition noch wie vor Kritik üben.

Doch sinnentleerte Diskussionen bringen niemandem etwas. Stattdessen sollte man endlich gemeinsam langfristige und haltbare Lösungen für das Multiversum suchen.