Saubere Lösung fürs Stadtamt. Susanne Müller über die Strukturreform im Schwechater Rathaus.

Von Susanne Müller. Erstellt am 11. Oktober 2017 (02:55)

Personelle Umstrukturierungen in Gemeindeämtern werden vielfach als „heiße Eisen“ betrachtet, die von den politischen Verantwortungsträgern auch ungern angefasst werden.

In Schwechat hat man sich nun über das Thema getraut und dem unübersichtlichen Wirr-Warr der einzelnen Abteilungen, Stabstellen und Gruppen ein Ende gesetzt. Offenbar dürften Neuerungen in der Vergangenheit eher zur weiteren Verstrickung im System als zu einer Vereinfachung geführt haben.

Was allerdings bei der jetzt durchgezogenen Strukturreform herausgekommen ist, ist ein Organigramm, bei dem nicht nur die Bediensteten klare Strukturen kennen, denen sie zu folgen haben. Auch für den Bürger ist nun eindeutig erkennbar, welche Agenden in wessen Zuständigkeit fallen.

Gleichsam als Bonus darf sich die Stadt von der Strukturreform mittelfristig auch finanzielle Einsparungen erwarten.

Eine saubere Lösung, hinter der alle Parteien stehen und bei der auch mit Augenmaß auf die Rechte der Mitarbeiter Rücksicht genommen wurde.