Erstellt am 16. Januar 2019, 02:55

von Christopher Schneeweiß

Aus der Not eine Tugend gemacht. Christopher Schneeweiß über die SV Schwechat.

Die Schwechater lassen nichts unversucht, um noch den Karren aus dem Dreck zu ziehen. Coach Christoph Mandl glaubt fest ans Wunder „Klassenerhalt“ und peitscht seine Mannschaft aufs Frühjahr ein.

Und nun gibt es auch bei der Kaderplanung Licht am Ende des Tunnels. Denn die SVS spannt den Wagen vor das Pferd: Andreas Tiffner wird an die vorderste Front gerufen. Wie schon im Match gegen Traiskirchen soll der Verteidiger nun als Brechstange im Sturm sorgen.

Natürlich wird hier aus der Not eine Tugend gemacht. Ein Top-Stürmer ist schwer zu finden, steht noch dazu auf der Wunschliste vieler Klubs und kostet auch noch eine Stange Geld. Jetzt muss eben die Offensivwaffe aus den eigenen Reihen kommen. Das Loch in der Abwehr stopft dafür ein neuer Innenverteidiger: Aleksandar Lovre. Und zusätzlich soll noch ein erfahrener Stürmer an Bord geholt werden.

Klarerweise bleibt das Thema Klassenerhalt trotzdem utopisch. Die Schwechater brauchen da schon einen beispiellosen Siegeslauf, um oben zu bleiben. So oder so sind die Euphorie und der Kampfgeist bei der SVS aber herausragend. Und das würde selbst im Falle des Abstiegs eine gute Basis sein, um neu anzufangen.