Goldgriffe oder Fehleinkäufe?. Christopher Schneeweiß über die Transfers in Schwechat.

Von Christopher Schneeweiß. Erstellt am 18. Juli 2018 (02:31)
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Die SV Schwechat und ihre Neuzugänge. Die Kurzfassung: In zweifacher Hinsicht handelt es sich hierbei um eine „Wundertüte“. Sasha Diakiese und Neville Rivelino wurden für die Offensive geholt. Beide haben zuletzt fern der jetzigen, neuen Heimat gespielt: Diakiese in Deutschland, Rivelino in Griechenland. Sie müssen sich hier erst einen Namen machen.

Das Risiko ist aber in jedem Fall vertretbar. Die Mannschaft hatte in der Vorsaison Probleme in der Offensive. 25 Tore in 30 Partien waren ein Horrorwert. Und weil heuer die guten Offensivkräfte am Transfermarkt in Windeseile weg waren, mussten die Vereine anderwertig ihr Glück versuchen.

Die Brucker beispielsweise haben in den letzten Transferperioden stets bekannte Stürmer geholt: Edin Salkic, Mirnel Sadovic, Mario Juric oder Janos Szöke. Sie alle waren in der hiesigen Kickerszene ein Begriff. Und jetzt kommt Tomas Majtan: Der Slowake hat eine aufregende Kicker-Historie zu bieten, aber auch er muss erst einmal in der Ostliga seinen Mann stehen.

Spätestens nach den ersten fünf Runden lässt sich sagen, ob die Transfers eine gute Entscheidung waren. Bis dahin müssen die Vereine bei ihren „Wundertüten“ noch darauf hoffen, dass es sich bei den Neulingen um Rohdiamanten und um keine Rohrkrepierer handelt.