Strafen als Helfer für die Vernunft. Susanne Müller über die Schwerpunkt-Kontrollen in Schwechat.

Von Susanne Müller. Erstellt am 13. März 2019 (03:24)

Es ist mittlerweile ein altbekanntes Bild: Jeden Morgen herrscht vor den Volksschulen ein regelrechtes Chaos. In Schwechat konzentriert sich das Problem vornehmlich auf die Ehrenbrunngasse, weil sich dort gleich zwei Volksschulen befinden.

Es ist aber alles andere als ein Schwechater Spezifikum: Immer mehr Eltern bringen ihre Kinder mit dem Auto zur Schule – und zwar am liebsten fast bis direkt ins Schulgebäude. Kaum eine Gemeinde hat noch eine Verkehrslösung gefunden, die dem Chaos vorbeugt.

In Schwechat versucht man es nun seit einiger Zeit nach dem Motto „Wer nicht hören will, muss fühlen“ – und zwar in Form von Strafmandaten und Anzeigen. Die Polizei kontrolliert zu den neuralgischen Zeiten rigoros und das so lange, bis die Autofahrer sich zumindest an das Durchfahrverbot halten.

Wahrscheinlich ist das die einzig wirksame Methode. Vielleicht regen ja saftige Strafen die Vernunft der Autofahrer ein wenig an.