Schwechat blüht auf: Projekt mit Wirkung. Leiter Alois Wilfling holte letzte Ideen bei den Betrieben ein. Nun geht es an die Ausarbeitung des genauen Konzepts.

Von Gerald Burggraf. Erstellt am 21. Dezember 2017 (03:57)
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Neben der Wirtschaftskammer erhält „Schwechat blüht auf“ Unterstützung vom Römerland Carnuntum. Im Bild Obmann Hans Rupp mit Initiatorin Maria Leiner und Projektleiter Alois Wilfling.
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Während die Vorbereitungsarbeiten für „Schwechat blüht auf“ auf Hochtouren laufen, hat sich auch die Stadtgemeinde zum Projekt bekannt. Der Gemeinderat gab, auf Empfehlung des Wirtschaftsförderungsbeirates, Fördermittel von maximal 20.000 Euro frei. Voraussetzung dafür ist natürlich eine lückenlose Dokumentation der Ausgaben.

War die Zustimmung in den Anfangszeiten noch an den hohen Haftungssummen für die Stadt von rund 160.000 Euro gescheitert, zeigen sich nun alle Parteien über die Entwicklung des Vorhabens erfreut. Und das ganz ohne Haftungsübernahmen seitens der Gemeinde. „Wichtig ist, dass die Wirtschaftstreibenden an einem Strang ziehen“, so Planungsstadtrat Simon Jahn (Grüne).

„Schwechat blüht auf“

Dessen sind sich auch Initiatorin Maria Leiner und Projektleiter Alois Wilfling bewusst. „Ideen sind die eine Sache, die Umsetzung eine ganz andere. Die Unternehmer sind aber alle mit viel Engagement dabei“, lobt der Steirer Wilfling. Er tourte in der Vorwoche ein letztes Mal zur Ideenfindung durch das Schwechater Zentrum. So gab es Gespräche mit NÖ Versicherung, Hypo NÖ, dem Schuhgeschäft Hornicek und dem Würstelstand Koder. „Bei Hornicek gibt es etwa die Idee, alte Gummistiefel als Blumentöpfe zu verwenden“, erläutert der Projektleiter.

Sämtliche Ideen werden nun von Wilfling und seinem Team in ein Konzept eingearbeitet. Dieses soll der Behörde, der Stadtgemeinde, als Grundlage für die Genehmigung der Vorhaben dienen. Begeistert von „Schwechat blüht auf“ ist auch Hans Rupp, Obmann des Römerland Carnuntum: „Dieses Projekt hat das Potenzial, auf andere Gemeinden und auf die gesamte Region auszustrahlen.“