Schwechat bemüht sich um Frauenberatung. Kooperation mit Verein „Kassandra“ angedacht. In Sozialzentrum soll zudem SOPS und Eltern-Kind-Zentrum einziehen.

Von Gerald Burggraf. Erstellt am 30. Dezember 2020 (05:14)
In den leer stehenden Räumlichkeiten im weißen Gebäudeteil direkt an der Sendnergasse soll ein Sozialzentrum entstehen.
Burggraf

Die Anmietung des Gebäudes Sendnergasse 17 im Sommer war der erste Schritt. Im Budget des nächsten Jahres sind weitere Basisinvestitionen für das geplante Sozialzentrum zu finden.

Das „Herzensprojekt“ der SPÖ-Stadtregierung soll in den derzeit leer stehenden Räumlichkeiten der in sich verschmolzenen Gebäude mit den Hausnummern 13-15 beziehungsweise 17 umgesetzt werden. Allen voran wird die Sozialpädagogische Betreuungs- und Beratungsstelle (SOPS) dort einziehen – der Umzug von der Wiener Straße in die Sendnergasse ist im Grunde fix.

Weiters plant die Stadtregierung, eine Frauenberatung mit dem Verein „Kassandra“ umzusetzen. „Die Verantwortlichen des Vereins sind dabei, die Fördermöglichkeiten mit dem Bund abzuklären“, weiß Sozialstadträtin Vera Edelmayr (SPÖ). Denn es bedarf einer finanziellen Unterstützung durch den Staat, für die Stadt wären die Kosten alleine nicht zu stemmen. Edelmayr sieht die Chance als gut an, da es im Bezirk kein vergleichbares Angebot gebe.

Als Unterstützung für die Mietkosten sowie die Einrichtung und einer Förderleistung seitens der Kommune sind im nächsten Jahr 20.000 Euro budgetiert. Des Weiteren laufen Gespräche mit dem Land über die Etablierung eines Eltern-Kind-Zentrums. Die Sozialstadträtin hofft auf einen Start für das Sozialzentrum mit Mitte 2021.

Umfrage beendet

  • Braucht es eine Familien- und Frauenberatungsstelle in Schwechat?