Stand Up Club in Fischamend: "Knabbern an Erspartem"

Erstellt am 09. Februar 2022 | 04:39
Lesezeit: 2 Min
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Im Stand Up Club konzentriert man sich vorerst auf Kabarett statt Musik.
Foto: Nicole Frisch
Die Pandemie hat dem Stand Up Club stark zugesetzt.
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Zwei Jahre Pandemie sind auch am Stand Up Club nicht spurlos vorübergegangen. Die Vorgaben der Regierung lassen derzeit mit Einschränkungen Veranstaltungen zu. In der Vergangenheit mussten aber viele Events mehrmals verschoben oder abgesagt werden – und das wirkt sich auch auf die Finanzen aus, wie Obmann Richard Schuh sowie Eva Denk und Ulrike Barta, beide verantwortlich für Kabarett-Agenden, wissen lassen.

„Finanziell knabbern wir seit zwei Jahren an Erspartem“, sagen sie. Unterstützung kam von der Liste Schuh, der Stadtgemeinde und vom Bund. „Ohne diese Zuwendungen wüssten wir nicht, wo wir stehen würden“, betonen sie. Neben den finanziellen Problemen hat der Stand Up Club auch mit einem Mitarbeiterschwund, den die Pandemie verstärkt hat, zu kämpfen. Hinter dem Club steht ein Verein, der seit 47 Jahren ehrenamtlich arbeitet. 

Für 2022 sind vorerst nur Kabaretts geplant, da die Vorgaben bei diesen am einfachsten umzusetzen sind. Den Auftakt machte im Jänner Thomas Maurer. Bis zum Sommer sind noch vier Veranstaltungen geplant, als Nächstes Caroline Athanasiadis am 25. Februar. Sowohl Mitarbeiter als auch Besucher haben sich an die neuen Regeln  gewöhnt. Die Veranstalter sind ihrem Stammpublikum für die Treue dankbar.

Im Hintergrund wird bereits vorsichtig für Herbst 2022 und 2023 geplant. „Wir hoffen natürlich, dass dieser Zustand nicht bleibt“, unterstreichen die Veranstalter und rufen dazu auf, Veranstaltungen wieder zu besuchen.

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