Eislaufen ab Jänner in Fischamend. Fischamender Gemeinderat hat Platzordnung beschlossen. Die erste Saison ist als Probebetrieb konzipiert und soll daher gratis sein.

Von Stefanie Cajka. Erstellt am 25. Dezember 2019 (05:21)
Ab Jänner kann in Fischamend auf den Kufen dahingekurvt werden.
Shutterstock-Pavel Ilyukhin

Bald wird das Freizeitangebot in Fischamend um eine Attraktion ergänzt: Seit Oktober ist der Ankauf eines Kunsteislaufplatzes, der auf einem Teil des Funcourts entstehen wird, fix (die NÖN berichtete).

Nun wurde im Gemeinderat die diesbezügliche Platzordnung einstimmig beschlossen, die für einen reibungslosen Betrieb sorgen soll. „Die Platzordnung ist von allen Fraktionen im Vorfeld ausgearbeitet worden“, erklärt der zuständige Stadtrat Josef Jäger (Liste RAM).

Ihm zufolge soll der Kunsteislaufplatz Anfang Jänner geliefert und voraussichtlich auch noch im gleichen Monat in Betrieb genommen werden. Je nach Wetterlage soll er bis circa Mitte März geöffnet sein. Der Eislaufplatz wird mittwochs und freitags jeweils von 16 bis 20 Uhr sowie am Wochenende von 10 bis 20 Uhr für die Öffentlichkeit zugänglich sein.

Fixe Zeiten für Schulen und Kindergärten

Diese Zeiten seien laut Jäger so gewählt worden, damit die Kinder aus den Schulen und Kindergärten sowie im Hort den Eislaufplatz am Vormittag und frühen Nachmittag nützen können. Am Dienstag und Donnerstag stehe der Platz den Eisstockschützen zur Verfügung, Montag sei für Wartungen reserviert. „In der jetzigen Saison ist es als Probebetrieb gedacht“, hält der Stadtrat im NÖN-Gespräch fest. Die Benützung des Eislaufplatzes sei während des Probebetriebs kostenlos.

Für die nächste Saison sei angedacht, eine Art „Freizeitkarte“ für Fischamend zu entwickeln, die als Eintrittskarte fungiert und für mehrere Aktivitäten gilt. Genaueres werde aber noch ausgearbeitet. „In der ersten Saison wollen wir schauen, wie sich das Ganze einspiele“, erklärt Jäger gegenüber der NÖN. Danach sei man offen für Anpassungen und Adaptionen. „Wir sehen es jetzt einmal als Versuch und werden dann schauen, was man verbessern kann“, ergänzt Bürgermeister Thomas Ram (Liste RAM).