Wahlkampf-Finale in Schwechat

Erstellt am 25. Jänner 2023 | 14:15
Lesezeit: 3 Min
Ein grüner Ministerinnenbesuch, SPÖ-Kandidat Andreas Babler auf Werbetour oder ein blauer Infostand am Hauptplatz weisen unmissverständlich auf den kommenden Wahltag am 29. Jänner hin.
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Am kommenden Sonntag wird in Niederösterreich gewählt. Im Wahlkampf-Finish steigen sämtliche antretenden Parteien noch einmal auf das Werbe-Gaspedal. Das spiegelt sich auch in Schwechat wider.

So warb etwa die FPÖ um Bezirksspitzenkandidat Werner Herbert am Freitag bei Würstel und Getränken am Hauptplatz um Stimmen. NEOS-Spitzenkandidat Paul Haschka klärte Dienstagfrüh bei einer Info-Verteilaktion am Schwechater Bahnhof über die Inhalte und Ziel der Pinken auf. Natürlich laufen auch die obligatorischen Hausbesuche der meisten Parteien.

Hoher Besuch bei Grünen

Mit bundespolitischer Hilfe waren ebenfalls am Dienstag die Grünen in der Braustadt unterwegs. Justizministerin Alma Zadic suchte unter anderem gemeinsam mit Landesspitzenkandidatin Helga Krismer und Bezirks-Listenerster Sebastian Schirl-Winkelmaier das Gespräch mit der Schwechater Bevölkerung. 

Zuvor konnten geladene Vertreter der Zivilgesellschaft wie Sozialarbeiter aus der Flüchtlingshilfe beziehungsweise der Familien-, Kinder- und Jugendarbeit im Grünen Büro mit Zadic über aktuelle Themen diskutiert. Angesprochen wurde etwa Herausforderungen bei der Gründung von Unternehmungen im Sozialbereich, Kinderschutz-Konzepte, oder grüne Pläne für eine Generalstaatsanwaltschaft.

"Kandidat der Basis"

Ebenfalls ein bekanntes Gesicht holte die SPÖ am Samstag ins Felmayer-Restaurant. Denn Andreas Babler, SPÖ-Bürgermeister in Traiskirchen, machte im Rahmen seiner Werbetour in Schwechat Station. Nach eigener Definition sieht sich der rote Kommunalpolitiker als "Kandidat der Basis" und will mit einem gezielten Vorzugsstimmenwahlkampf in den Landtag. Das machte er bei dem Werbetermin, den er gemeinsam mit Schwechats Bezirkskandidaten Benjamin Haschka abhielt, einmal mehr klar. 

Babler steht am 35. und damit letzten Listenplatz auf der Landesliste. Um vorgereiht zu werden, braucht er eben genügend Vorzugsstimmen. Haschka, wie auch anderer Vertreter der Schwechater Stadtpartei, sagten Babler gleich ihre persönliche Stimme zu. Zentrale Themen sind für den Traiskirchner Bürgermeister eine "bessere Gesundheitsversorgung" oder auch mehr Geld für Bildungseinrichtungen.

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