Kleinkinderbetreuung: Gemeinden planen Kooperation

Lanzendorf und Zwölfaxing denken laut über eine gemeinsame Einrichtung für Kinder unter 2,5 Jahren nach.

Erstellt am 13. Januar 2019 | 04:33
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Kindergarten Kinder Zeichnen Malen Symbolbild
Foto: Pixabay

Derzeit wird die Kinderkrippe in Zwölfaxing von der Gemeinde alleine betrieben. In Zukunft könnte sich dies allerdings ändern. Denn seit einiger Zeit führen SP-Bürgermeisterin Astrid Reiser und ihre Amts- und Parteikollegin Silvia Krispel aus Lanzendorf Gespräche über eine gemeinsame Einrichtung. „Eine Kinderkrippe alleine zu führen, ist eine finanzielle Belastung. Nachdem ich gewusst habe, dass Lanzendorf auch eine Krippe möchte, bin ich auf Silvia Krispel zugegangen“, sagt Reiser.

Der Zwölfaxinger Kindergarten befindet sich derzeit in der Pfarre. Nach Fertigstellung des Neubaus neben der Volksschule würden diese Räumlichkeiten frei werden und für eine Kinderkrippe in Frage kommen. „Die Idee ist allerdings noch nicht fixiert. Aber es gibt erste Gespräche“, betont Reiser.

"Kooperationen sind die Zukunft"

Einen ersten diesbezüglichen Kontakt bestätigt auch Krispel im Rahmen des Neujahrsempfangs am Samstag gegenüber der NÖN. „Kooperationen sind die Zukunft und wie in diesem Fall sehr sinnvoll. Auch das Land NÖ hält uns Gemeinden an, mehr zusammenzuarbeiten“, betont die Lanzendorfer Ortschefin.

In ihrer Gemeinde laufe derzeit eine Bedarfserhebung, wie viel Interesse an einer Kleinkinderbetreuung besteht. „Der Bedarf ist sicher gegeben“, ist Krispel überzeugt. Derzeit würden Lanzendorfer Kinder in Leopoldsdorf oder Himberg betreut. „Ziel wäre, mit September zu starten, wenn alles klappt“, sagt die Bürgermeisterin.