Erhard Schaden gibt Feuerwehr-Kommando ab. Insgesamt 25 Jahre lang war der Leopoldsdorfer Chef der örtlichen Feuerwehr. Zu seinem Nachfolger wurde nun sein Stellvertreter Andreas Perner gewählt.

Von Nicole Frisch. Erstellt am 12. Januar 2021 (06:20)
Erhard Schaden und Manfred Koppensteiner ziehen sich aus dem Kommando zurück.
FF Leopoldsdorf/Christopher Miksch

„In jüngere Hände gelegt“ wurde das Kommando der örtlichen Feuerwehr. Der langjährige Kommandant Erhard Schaden sowie sein zweiter Stellvertreter Manfred Koppensteiner zogen sich aus der Führungsriege zurück. Zu Schadens Nachfolger wurde mit 39 von 48 Stimmen sein bisheriger Stellvertreter Andreas Perner gewählt. Matthias Hahn ist nun dessen Stellvertreter. Nina Perner wurde erneut zur Verwalterin bestellt.

Matthias Hahn wurde zum Stellvertreter des Kommandanten gewählt.
FF Leopoldsdorf/Christopher Miksch

Schaden trat der Feuerwehr 1974 bei. Er übernahm daraufhin verschiedenste Funktionen, bis er 1995 – gemeinsam mit Koppensteiner – ins Kommando gewählt wurde. “Wir haben damals die Werte Kameradschaft, einer schützt den anderen und dass man gemeinsam viel erreichen kann, mitbekommen. Das haben wir jetzt auch weitergegeben“, betont Schaden. Das Engagement bei der Feuerwehr bedeutet für ihn ein ständiges Anpassen an die Gesellschaft, Technik und das Leben.  In seiner Zeit als Kommandant hat Schaden versucht, im Team zu arbeiten – sowohl in der eigenen Feuerwehr als auch im Umgang mit den Wehren der Nachbargemeinden.

Durchschnittalter bei 30 Jahren

Dass das Durchschnittsalter der eigenen Mannschaft bei 30 Jahren liegt, macht ihn froh. Derzeit zählt die Feuerwehr 88 Mitglieder. Davon sind 59 Mitglieder aktiv und sechs im Reservestand. Die Feuerwehrjugend zählt 23 Mitglieder. Die Kameraden wurden 2020 zu 103 Einsätzen alarmiert und standen 829 Stunden im Einsatz.

Schaden wird in zwei Jahren 65 Jahre alt und damit altersbedingt in den Reservestand versetzt. Das ist auch der Grund, weshalb er sich nicht mehr der Wiederwahl gestellt hat. Bis dahin will er noch aktiv mitarbeiten und, sofern er von den Kommandanten des Abschnitts wiedergewählt wird, weiterhin die Funktion des Abschnittskommandanten Schwechat-Land ausüben. Und dann? „Auch in der Reserve werden sich noch Arbeiten finden“, ist er sich sicher.