Raphael Fasching: „Ich war wie ein U-Boot“

Der Leopoldsdorfer Raphael Fasching konnte bei der RTL-Soap „Die Bachelorette“ das Herz von Maxime Herbord gewinnen. Die NÖN traf sich mit dem 23-Jährigen zum Exklusivinterview.

Peter Gerber Plech Erstellt am 29. September 2021 | 05:15

Das Finale der „Bachelorette“-Staffel wurde auf RTL ausgestrahlt, der Sieger steht fest: Der Leopldsdorfer Raphael Fasching. Was er über die Sendung und den aktuellen Beziehungsstatus mit der „Bachelorette“ sagt, lesen Sie hier.

NÖN: Sie haben von Maxime Herbord (27) in der finalen Show die letzte Rose bekommen. Die Frage aller Fragen in diesem Zusammenhang: Sind Sie und die „Bachelorette“ jetzt ein Paar?
Raphael Fasching: Seit den Dreharbeiten im Mai und Juni ist es jetzt drei Monate her und wir haben uns bisher drei Mal getroffen. Wir verstehen uns bestens, wir ticken ähnlich und wir treffen uns auch weiterhin.

Also stecken Sie in einer Fernbeziehung und sind ein Paar? Auf einem Promi-Portal im Internet war zu lesen, dass Sie von Maxime Herbord per Whats-App-Nachricht abserviert worden seien…
Fasching: Maxime und ich sind uns einig, dass wir uns keinen Druck machen und auch keinen solchen durch die Öffentlichkeit entstehen lassen wollen. Deshalb geben wir zum Beziehungsstatus nicht mehr preis als die Tatsache, dass wir uns eben noch immer treffen. Von dieser angeblichen Trennung habe ich Anfang der vergangenen Woche auch gelesen. Das ist völliger Quatsch und eine reine Fakenews. Der Insider aus meinem Freundeskreis existiert nicht.

Wann haben Sie die „Bachelorette“ erstmals gesehen?
Fasching: Das war, als ich – so wie in der ersten Sendung der Staffel zu sehen ist – aus dem Auto gestiegen bin.

Also war das eine reale erste Begegnung und nicht eine Szene, die mehrfach gedreht worden ist, bis sie passt?
Fasching: Ja. Die gesamte Sendung ist real. Es war eigentlich so wie bei einer Live-Sendung. Mit der Ausnahme, dass für die ausgestrahlten Folgen das Material von mehreren Tagen auf wenige Minuten zusammengeschnitten worden ist. Ziemlich beeindruckend, das Ganze.

Wie gut konnten Sie während der Zeit auf Kefalonia die Tatsache ausblenden, dass Sie praktisch bei Schritt und Tritt im Fokus der Kameras gestanden haben?
Fasching: Das hat gut funktioniert. Ich habe die 30 in der Villa positionierten Kameras nach zwei Tagen vergessen. Bei Einzeldates war es anders. Da waren Kameraleute und viele weitere Menschen am Set und mehr oder weniger nahe an dir dran. Auch beim Küssen – ein entspanntes Unterhalten mit der Bachelorette war nicht einfach.

20 Männer buhlen um das Herz einer Frau und leben gemeinsam unter einem Dach. Gibt es da nicht am Laufband Schwierigkeiten, Eitelkeiten, ausgetragene „Hahnenkämpfe“, Eifersüchteleien oder taktische Ränkespiele?
Fasching: In unserer Staffel hat es gut funktioniert. Die Gruppendynamik hat gepasst. Natürlich war das Konkurrenzdenken da, respektive es wurde von Woche zu Woche größer. Zu Beginn hat sich jeder für den anderen gefreut, wenn dieser eine Runde weitergekommen ist. Je näher das Finale aber kam, umso mehr sind die Ellenbogen ausgefahren worden. Am Ende aber lag die Entscheidung bei der Bachelorette. Jeder musste versuchen, sie zu überzeugen und nicht gegen die anderen Kandidaten zu arbeiten. 

Sie haben sich mittelweilen die Staffel auch angesehen. Mit welchen Gefühlen, wenn Sie sich selbst sehen?
Fasching: Das war eigenartig. Ich habe meine Stimme nicht wiedererkannt, teilweise mich selbst auch nicht. Es war eine besondere Erfahrung. In den ersten Folgen ist mir aufgefallen, dass ich kaum in Erscheinung trete und der Fokus eher auf den als Favoriten gehandelten Männern lag. Ich war so etwas wie das U-Boot in der Staffel. Aber jedes U-Boot taucht ja auch irgendwann auf…