Trafobrand in der Kläranlange. Einsatzreiche Stunden gestern Donnerstag für die Schwechater Feuerwehr. Gemeinsam mit den Kollegen aus Mannswörth wurden die Kameraden gegen 16 Uhr zu einem Trafobrand in der Kläranlage Mannswörth gerufen.

Von Gerald Burggraf. Erstellt am 12. Oktober 2018 (12:16)

Vor Ort wurde sofort beim Energieversorger die Abschaltung des Stroms veranlasst. „Aufgrund der herrschenden Hochspannung von 20kV, konnte der Brand vorerst nur in seiner Ausbreitung eingedämmt werden“, berichtet Feuerwehrsprecher Maximilian Puhane. Nachdem ein Mitarbeiter der Wiener Netze eingetroffen war und der Stromfluss unterbrochen wurden, konnten die Mannswörther Kameraden ihre Arbeit aufnehmen.

Letztlich stellte sich heraus, dass nur der Niederspannungsverteiler betroffen war. Die Anlage war bis auf die kurze Zeit der Stromabstellung ständig in Betrieb, hält der Geschäftsführer des Abwasserverbandes Schwechat (AWVS), Dieter Schmidt, gegenüber der NÖN fest. Er zeigt sich zufrieden, dass vor allem die Rettungskette einwandfrei funktioniert habe. Letztlich sei es nur ein technisches Gebrechen gewesen, Personen kamen keine zu Schaden und auch der Anlagenbetrieb war zu keiner Zeit gefährdet.

Ein Schwechater Atemschutztrupp suchte aus Sicherheitsgründen noch den Keller ab und kontrollierte die Kabel der Trafoanlage. Danach wurde der ganze Bereich entlüftet. „Wir wurden von der Freiwilligen Feuerwehr toll unterstützt“, unterstreicht Schmidt.

Mistkübel und Holzhaufen brannten auch

Als die Schwechater Kameraden gerade einrücken wollten, wurde sie schon zum nächste Einsatz gerufen.  Ein Mistkübel an der Kreuzung Bruck-Hainburgerstraße und Möringgasse hatte Feuer gefangen. Der Brand konnte jedoch rasch gelöscht werden.

Doch damit sollte der Einsatztag noch nicht beendet sein. Denn kurz vor 21.30 Uhr hieß es wieder „Brandalarm“ im Feuerwehrhaus. Ein auf dem Innenhof eines leerstehendes Gebäude gelagerter Holzhaufen hatte Feuer gefangen. Die Kameraden rückten umgehend zum Einsatzort in der Spirikgasse im Stadtteil „Neukettenhof“ aus.

Noch bevor die Feuerwehr eintraf, fingen die Anrainer an zu löschen. „Aufgrund des beherzten Einsatzes von Handfeuerlöschern konnten die Anrainer in der Erstphase ein Übergreifen auf das leerstehende Gebäude verhindern“, berichtet Puhane. Schließlich konnte die Feuerwehr den Brand rasch unter Kontrolle bringen und mit Schaummittel letztlich endgültig löschen.