Amtsverlust für Erhard Brunner. Brunner ist kein geschäftsführender Mandatar der FPÖ mehr.

Erstellt am 31. März 2015 (15:20)
NOEN, Andreas Fussi
FPÖ-Politiker Erhard Brunner

Der Ex-FPÖ geschäftsführende Gemeinderat Erhard Brunner hatte in jüngster Vergangenheit mit fragwürdigen Facebook-Postings für Wirbel gesorgt – NÖN.at hatte berichtet:



Nun wurde er als Mitglied des Gemeindevorstandes abberufen und von der FPÖ ausgeschlossen. Als neuer geschäftsführender Gemeinderat der FPÖ wurde Hermann Raidl vorgeschlagen.

Brunner selbst denkt nach eigenen Angaben nach wie vor nicht an Rücktritt und ist somit bis auf Weiteres wilder Mandatar. „Solange es keine Verurteilung gibt, wird es auch keinen Ausschluss geben“, erläutert auch SP-Bürgermeister Peter Wolf.

Brunner selbst fordert unterdessen den Rücktritt des geschäftsführenden ÖVP-Gemeinderates Erich Hempfling. Dieser hatte Brunner auf Facebook im Zusammenhang mit der Flurreinigung als „Müll, der weggehört“ bezeichnet. Bei der nächsten Gemeinderatssitzung soll deshalb zu gemäßigten Umgangsformen im Internet aufgefordert werden. -nn-