Der Promi-Gast zeigte sich vom Engagement begeistert. Am 10. Jänner hatte die ÖVP Maria Lanzendorf zur Glühweinparty geladen. Dem Ruf gefolgt ist, nach einem langen Tag im Parlament, auch der 1. Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka.

Von Peter Gerber Plech. Erstellt am 15. Januar 2020 (15:50)

Wolfgang Sobotka, der 1. Nationalratspräsident der Republik Österreich, ist vom Engagement der Ortsparteien angetan. Bei der Glühweinparty der ÖVP Maria Lanzendorf mahnte der 64-jährige Politiker am Freitag die Parteimitglieder, im Endspurt des Gemeinderatswahlkampfes aktiv zu bleiben und nicht müde zu werden. Er lobte auch die dank Marius Pillwein und den Brüdern Marian und Fabian Machan möglich gemachte Wiedergeburt der örtlichen jungen ÖVP. Sobotka nahm sich trotz dichtem Terminkalender – am selben Abend wurde er noch in Baden und um kurz nach 22 Uhr im ORF-Studio zur ZIB2 erwartet – Zeit, sich mit den Menschen von der Partei-Basis zu unterhalten.

Mit dem früheren, im Sommer ins Mostviertel gezogenen ÖVP-Obmann Stephan Roth war ein weiterer Beobachter des Geschehens in Maria Lanzendorf anwesend. „Hier ist die politische Arbeit spannend und reizvoll. In meiner neuen Wohngemeinde sind die Verhältnisse klar und es findet kaum eine politische Auseinandersetzung statt“, sagte Roth. Er verfolge den Wahlkampf zwischen seiner ÖVP mit der Dreier-Spitze Nicole Kramreither (Obfrau)/Dagmar Madl (Vizebürgermeisteri)/Wolfgang Nell (Gemeinderat), der SPÖ (Bürgermeister Peter Wolf), der Grünen Liste (Spitzenkandidat Christoph Lampert) und der FPÖ (Spitzenkandidat Hermann Raidl) vorwiegend via soziale Medien. „Ich bin gespannt, wer dann letztlich mit wem zusammengehen wird“, sagte Roth, der mitten im Hausbau steckt.